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Wie du Betrug im Musik-Marketing erkennst und dich davor schützt

Betrug im Musik-Marketing kommt leider häufiger vor, als du vielleicht denkst. Wo nämlich in vielen jungen Solo-Künstlern und Bands der Wunsch nach schnellem Erfolg sehr ausgeprägt ist, da sind Versprechen von möglichen Abkürzungen auf dem Weg nach oben extrem verlockend. Die Branche ist schließlich hart umkämpft und es kann bisweilen schwer sein, sich Gehör zu verschaffen. Grundsätzlich ist auch nichts daran verkehrt, Marketing-Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und die Karriere damit voranzutreiben. Leider spielen aber eine ganze Reihe an unseriösen Anbietern mit den Träumen von kleinen Künstlern. Nicht nur kannst du durch Betrug im Musik-Marketing richtig viel Geld verbrennen. Schlimmstenfalls haben bestimmte Betrugsmaschen auch noch regelrecht verheerende Auswirkungen auf deine Karriere. Umso wichtiger ist es, Betrug im Musik-Marketing frühzeitig als solchen zu erkennen. Zu diesem Zweck zeigen wir dir im vorliegenden Beitrag die weitverbreitetsten Maschen. Wir geben dir außerdem wertvolle Tipps, wie du dich vor betrügerischen Angeboten schützen kannst. Schließlich sollte dein Erfolg als Musiker nicht von Betrug und Täuschung abhängen, sondern auf einem soliden Fundament stehen. Diese Anzeichen weisen auf Betrug im Musik-Marketing hin Natürlich gibt es bestimmte Angebote, die dermaßen übertrieben sind, dass sofort klar ist, dass es sich nur um Betrug handeln kann. Beispielsweise lassen sich virale Effekte nicht planen. Werden trotzdem Streams oder Aufrufe im Millionenbereich binnen weniger Tage oder ähnlich unrealistische Zahlen versprochen, sollten alle Alarmglocken schrillen. Schwieriger ist Betrug im Musik-Marketing allerdings zu identifizieren, wenn die Betrüger alles daran setzen, den Betrug zu verschleiern. Beispielsweise, indem seriösen Angeboten nachgeeifert wird. Wer jedoch ein Marketing-Paket, das auf dem Markt von renommierten Anbietern mit nachweisbaren Referenzen nur zu einem bestimmten Preis zu haben ist, für einen Bruchteil dieses Preises anbietet, der macht sich durchaus verdächtig. Umso wichtiger ist es, dass du bei jedem Angebot, das fast schon zu schön ist, um wahr zu sein, skeptisch bist. Recherchiere stattdessen gründlich über den Anbieter und frage nach Referenzen. Niemand kann dich schließlich über Nacht berühmt machen. Das ist auch nicht das Ziel von erfolgreichem Musik-Marketing, das neben einer klugen Strategie viel Zeit, Geduld und harte Arbeit erfordert. 10 Anzeichen dafür, dass ein Angebot zu schön ist, um wahr zu sein Anbei haben wir deshalb zehn verdächtige Anzeichen dafür gesammelt, dass ein Angebot unseriös sein könnte. Stößt du auf eines dieser Anzeichen, muss das zwar noch nicht automatisch bedeuten, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt. Jedoch solltest du dann umso genauer hinschauen. Betrug im Musik-Marketing: Das sind die 4 verbreitetsten Maschen Betrüger nutzen die Naivität und den Traum vom schnellen Erfolg unerfahrener Künstler aus. Dabei lassen sich die am weitesten verbreiteten Maschen in vier Kategorien einteilen. Diese wollen wir im folgenden Teil dieses Blogbeitrags näher durchleuchten, damit es dir hoffentlich erspart bleibt, auf einen dieser Tricks reinzufallen. 1. Betrug im Musik-Marketing durch gefälschte Zahlen Gerade für große Bands und Künstler sind die Fans auf Social-Media-Kanälen ein wichtiges Faustpfand. Menschen vertrauen nämlich am allermeisten anderen Menschen. Und stehen bei einer Streaming-Plattform Aufrufe in Millionenhöhe neben den populärsten Songs, ist das ebenso ein klares Indiz für Qualität wie eine sechsstellige Anzahl an Followern in Social-Media-Kanälen. Das wissen natürlich auch Betrüger, weshalb es etliche unseriöse Anbieter gibt, die dir anbieten, gegen Bezahlung diese Zahlen künstlich in die Höhe zu treiben. Nicht nur kann das aber auffallen (insbesondere, wenn in Social-Media-Kanälen auf einmal übermäßig viele offensichtliche Fake-Profile dir folgen), sondern du kannst auch mehr oder weniger für Nichts bezahlen, denn die meisten Plattformen löschen Fake-Profile früher oder später, sodass die Zahlen dann auch wieder sinken können. Eine weitere Art von Betrug im Musik-Marketing durch gefälschte Zahlen besteht darin, dass der Betreiber eines Blogs dir weißmachen will, er habe eine horrend hohe Zahl an Lesern, weshalb Betrag X für die Veröffentlichung eines Beitrags zu erbringen sei. Wirken solche Zahlen verdächtig, lass sie dir belegen! Ansonsten kannst du beispielsweise im verlinkten Beitrag Musikblogs finden, um die eigene Musik zu promoten. 2. Vorsicht vor Betrug bei angeblichen Social-Media-Promotions Unternehmen, die dir anbieten, dich in ihren eigenen Social-Media-Kanälen zu promoten, schießen dieser Tage wie Pilze aus dem Boden. Von den verschiedensten Platzierungen deiner Songs über Instagram-Storys bis hin zu Beiträgen in den Newsfeeds auf Seiten mit hohen Followern. Dieser Betrug funktioniert, weil du dir die Kanäle selbst ansehen kannst, auf denen du promotet werden sollst. Allerdings setzen die Anbieter alles daran, dir hierauf Seriosität und hohe Reichweiten vorzugaukeln. Je genauer du hinsiehst, auf desto mehr verdächtige Anzeichen wirst du zumeist unter Garantie stoßen. Von der fehlenden Website über verdächtige Follower bis hin zu Beiträgen über andere Künstler, die wenig bis gar nicht und zumeist nur nichtssagend von Fake-Profilen, aber nicht von realen Menschen kommentiert wurden. 3. Betrug im Musik-Marketing durch falsche Versprechen von PR-Agenturen Erst kürzlich haben wir uns auf unserem Blog der Frage gewidmet, ob du einen Musikmanager brauchst oder nicht. Relativ ähnlich verhält es sich mit PR-Agenturen, wo die vielzähligen Aufgaben eines Musikmanagers auf mehrere Schultern verteilt sind. Grundsätzlich lässt sich diese Frage nur individuell beantworten. Was du aber garantiert nicht brauchst, sind Fake-Agenturen und Fake-Manager. Umso wichtiger ist es, dass du bei großen Versprechen sofort hellhörig wirst. Erst recht, wenn du noch ganz am Anfang stehst. Dann würde eine Agentur, die etwas auf sich hält, schließlich ihren Ruf aufs Spiel setzen, wenn sie dich sofort mit den Größen der Szene – seien es die angesagtesten Blogs, die bedeutendsten Magazine oder auch die wichtigsten Promoter – in Kontakt bringt. Zumeist können Agenturen ihr Potenzial erst entfalten, wenn der Musiker selbst schon einen gewissen Punkt in seiner Karriere erreicht hat. 4. Betrug durch Playlist-Platzierungen und -Manipulierungen Last, but not least, gibt es unzählige Anbieter, die dir das große Geld versprechen. Durch den Kauf von Marketing-Paketen sollst du beispielsweise garantiert eine sechsstellige Anzahl an aktiven Hörern auf Spotify bekommen, wenn du für diesen Dienst bezahlst. Das Tückische daran: Durch Playlist-Manipulierungen oder auch Bots, die systematisch für Streams sorgen, lassen sich diese Zahlen rein theoretisch wirklich erreichen. Nur kann das nicht in deinem Interesse sein, weil es dir das eher schadet als nützt. Bestenfalls wirst du einfach nur in Playlists mit völlig Genre-fremden Songs von

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